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SUMMARY:Rituelle Sprechakte im yukatekischen Maya: Was machen rituelle Spezialisten, wenn sie beten?
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DESCRIPTION:Die rituellen Spezialisten der Maya entwerfen in ihren Gebeten ein spezifisches Bild der kosmologischen Raumzeit bzw. der spirituellen Geografie, und formulieren Aufforderungen und Bitten an die übernatürlichen Akteure. Sie sprechen beschreibende Äußerungen, spirituelle Erklärungen und selbstreferentielle Aussagen, die an die menschlichen Teilnehmer der Agrarrituale und an die übernatürlichen Akteure gerichtet sind. Die Gebete sind von einer metaphorischen Sprache geprägt. Konkrete Objekte auf dem Altar und konkrete menschliche Personen am Altar bekommen durch ihre sprachlichen Bezeichnungen in den Gebeten eine Stellvertreterfunktion und verweisen auf die spirituellen Zusammenhänge. Dabei sind mehrdeutige Begriffe, bzw. unscharf bezeichnete übernatürliche Akteure ein Charakteristikum der Gebete und beschreiben die sprachliche Annäherung an die übernatürliche Sphäre. In dem Vortrag werde ich die pragmatische Sprachanalyse zum Verständnis der Gebete der Maya heranziehen und gleichzeitig die Beschränkungen dieser Theorie für das Verständnis von ritueller Sprache darstellen.\nHarald Thomaß, Freie Universität Berlin\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nRingvorlesung zur Mesoamerikanistik – Aktuelle ForschungenDer Kulturraum Mesoamerika, der weite Teile Mittelamerikas umfasst, und vor allem durch die Maya und die Azteken bekannt ist, bietet eine faszinierende Vielfalt und Dichte an materieller und geistiger Kultur. Durch Erkenntnisse aus der Archäologie, der Ethnologie und vielen weiteren wissenschaftlichen Disziplinen können wir neues Wissen über die Zivilisationen gewinnen, die Mesoamerika seit Jahrtausenden bis in die heutige Zeit prägen. In dieser Reihe werden Forschungen  zu den Gesellschaften in vorspanischer Zeit und in der kolonialen Epoche vorgestellt, sowie neuzeitliche und aktuelle Entwicklungen in den Blick genommen.\nInitiator der Vortragsreihe ist die Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V., die sich nach Abwicklung des Faches Alt-/Mesoamerikanistik an der Universität Hamburg der Fortführung von Forschung und Wissensvermittlung zum Kulturraum Mesoamerika widmet. Veranstaltet wird die Vortragsreihe in Kooperation mit dem Allgemeinen Vorlesungswesen und dem Institut für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes ("Klassische Archäologie") Die Vorträge werden in den Vortragsräumen des Hauptgebäubekomplexes der Universität in der Edmund-Siemers-Allee 1, im Zentralbau, sowie im Westflügel stattfinden. Die genauen Raumangaben finden Sie unter den Informationen zu den einzelnen Vorträgen.\ndonnerstags 18:15 – 19:45 Uhr, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal HKoordinationChristian Brückner, Mesoamerikanische Gesellschaft, Universität Hamburg\n
LOCATION:Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Hörsaal H
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