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SUMMARY:Mundus vult decipi, ergo decipiatur. Die Welt will betrogen werden... Fälschungen archäologischer Objekte aus Mexiko
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DESCRIPTION:Seit der Eroberung Mexikos 1521 übten „exotische/kuriose“ Gegenstände eine Faszination auf die spanischen Eroberer aus und beflügelten im Folgenden die Nachfrage, die bis heute anhält. Fälscher bedienten seitdem die wachsende Nachfrage mit einem oft hervorragenden, qualitätvollen Angebot, das im späten 19. Jh. auch den internationalen Kunstmarkt erreichte.\nAnhand einiger Beispiele aus Mexiko wird der Frage nachgegangen, warum Kunstliebhaber und auch Fachleute Fälschungen archäologischer Funde nicht erkennen konnten oder wollten und sich der Illusion von Authentizität hingaben. Marktinterne Nachfragen, der jeweilige Zeitgeist/Zeitgeschmack sowie auch kultur- und museumspolitische Überlegungen im Nachkriegs-Deutschland führten dazu, dass man nur allzu gerne der suggestiven Kraft der Täuschung erlag, die immer mit erheblicher krimineller Energie einhergeht. \nMaria Gaida, Berlin\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nRingvorlesung zur Mesoamerikanistik – Aktuelle ForschungenDer Kulturraum Mesoamerika, der weite Teile Mittelamerikas umfasst, und vor allem durch die Maya und die Azteken bekannt ist, bietet eine faszinierende Vielfalt und Dichte an materieller und geistiger Kultur. Durch Erkenntnisse aus der Archäologie, der Ethnologie und vielen weiteren wissenschaftlichen Disziplinen können wir neues Wissen über die Zivilisationen gewinnen, die Mesoamerika seit Jahrtausenden bis in die heutige Zeit prägen. In dieser Reihe werden Forschungen  zu den Gesellschaften in vorspanischer Zeit und in der kolonialen Epoche vorgestellt, sowie neuzeitliche und aktuelle Entwicklungen in den Blick genommen.\nInitiator der Vortragsreihe ist die Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V., die sich nach Abwicklung des Faches Alt-/Mesoamerikanistik an der Universität Hamburg der Fortführung von Forschung und Wissensvermittlung zum Kulturraum Mesoamerika widmet. Veranstaltet wird die Vortragsreihe in Kooperation mit dem Allgemeinen Vorlesungswesen und dem Institut für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes ("Klassische Archäologie") Die Vorträge werden in den Vortragsräumen des Hauptgebäubekomplexes der Universität in der Edmund-Siemers-Allee 1, im Zentralbau, sowie im Westflügel stattfinden. Die genauen Raumangaben finden Sie unter den Informationen zu den einzelnen Vorträgen.\ndonnerstags 18:15 – 19:45 Uhr, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel West, Raum 121KoordinationChristian Brückner, Mesoamerikanische Gesellschaft, Universität Hamburg\n
LOCATION:Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Flügel West, Raum 121
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